Kellerbrand Y – 11 Personen über DLK und tragb. Leitern gerettet

Datum: 2. Mai 2019 
Alarmzeit: 14:35 Uhr 
Alarmierungsart: DME + Sirene 
Dauer: 2 Stunden 
Art: Brandeinsatz 
Einsatzort: Michaelstraße 
Einsatzleiter: Lutz Ertelt 
Mannschaftsstärke: 31 
Fahrzeuge: LF 10/6, TLF 8/18, MZF, ELW 1, LF 16/12, TLF 24/48, LF 8, DLK 23/12, RW, GW-L, MTF 
Weitere Kräfte: DRK Leeste , FF Dötlingen , Malteser Wildeshausen , ÖEL , Polizei , SEG  


Einsatzbericht:

38/2019, 02.05.2019, 14:35 Uhr
KellerbrandY, Michaelstraße, Kellerbrand mit Menschenleben in Gefahr
ELW, TLF, DLK, LF 16, LF 8, RW, MTF, GW-L, 31 Einsatzkräfte, 2 Stunden
FF Düngstrup
FF Dötlingen (Gemeinde Dötlingen)
SEG Wildeshausen (Malteser Wildeshausen)

(Eng) Zum zweiten Einsatz am heutigen Donnerstag wurden wir von der Großleitstelle Oldenburger Land am frühen Nachmittag in die Michaelstraße alarmiert. Dort sollte nach der ersten Meldung ein Keller brennen und sich noch eine größere Anzahl an Personen im Gebäude befinden. Noch auf der Anfahrt wurde diese erste Meldung von einem Kameraden bestätigt, der sich auf dem Weg zum Feuerwehrhaus an die Einsatzstelle begeben hatte, da er unmittelbar an dieser vorbeifuhr. Er gab eine kurze und qualifizierte Rückmeldung per Telefon an die Leitstelle ab. Vor Ort verhinderte er, dass die eingeschlossenen Bewohner einer Wohnung im 1. OG die Kleinkinder aus dem Fenster warfen, in dem er diese beruhigte und bis zum Eintreffen der Feuerwehr betreute.

Noch auf der Anfahrt gab der Einsatzleiter erste Befehle die Einsatztaktik zur Menschenrettung betreffend. Zunächst wurden die eingeschlossenen Personen über die Drehleiter und tragbaren Leiter gerettet. Parallel dazu wurden Atemschutztrupps in den Keller entsendet, die den Brandherd schnell lokalisieren und den Brand löschen konnten. Im Weiteren Verlauf wurde der Treppenraum vom Brandrauch befreit und alle Wohneinheiten von der Feuerwehr auf eventuelle, weitere Personen im Gebäude kontrolliert. Insgesamt wurden 11 Personen sowie eine Katze und ein Kaninchen aus dem Gebäude von der Feuerwehr gerettet. Bei dem Einsatz kam es zu 5 verletzten Personen, die mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser transportiert wurden und 6 Betroffene. Auf Grund der Anzahl an zu rettenden Personen erhöhte der Einsatzleiter frühzeitig das Alarmstichwort auf MANV (Massenanfall an Verletzten) 10 und forderte noch auf der Anfahrt eine weitere Ortsfeuerwehr (hier: Die Ortsfeuerwehr Dötlingen der Freiwillige Feuerwehr Dötlingen) an. Diese kam vor Ort allerdings nicht mehr zum Einsatz.

Nach Abschluss der Entrauchung- und Belüftungsmaßnahmen konnte der Einsatz für alle Einsatzkräfte beendet werden und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Bilder: D. Engels / D. Müller I

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