Sonderdienst Motorkettensäge: Feuerwehr Wildeshausen trainiert für den Ernstfall
Um für besondere Einsatzlagen optimal vorbereitet zu sein, führt die Feuerwehr Wildeshausen regelmäßig sogenannte Sonderdienste durch. Diese Übungsdienste widmen sich speziellen Themen, die im regulären Ausbildungsdienst nicht in dieser Tiefe trainiert werden können. Dazu zählen unter anderem Maschinenunfälle, Innenangriffe bei Wohnungsbränden oder – wie in diesem Fall – der sichere Umgang mit der Motorkettensäge.
Am heutigen Sonderdienst nahmen insgesamt 13 Einsatzkräfte in der Zeit von 08:00 bis 16:00 Uhr teil. Die Teilnehmer waren den Modulen A bis C zugeordnet. Diese Module definieren die jeweiligen Befugnisse beim Arbeiten mit der Motorkettensäge – vom Sägen von liegendem Holz bis zu einer bestimmten Stärke, über das Fällen kleiner stehender Bäume bis hin zu Arbeiten aus dem Korb der Drehleiter.
An dem Dienst nahmen sowohl Neubediener als auch erfahrene Einsatzkräfte teil. Ziel war es, vorhandenes Wissen zu festigen, Abläufe zu vertiefen oder Kenntnisse vollständig aufzufrischen. Die Ausbildung umfasste dabei die Baumbeurteilung, das Fällen, Entästen sowie das fachgerechte Zerlegen von Holz.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Zur Mittagszeit stärkten sich alle Teilnehmer bei einem gemeinsamen Mittagessen, was den kameradschaftlichen Austausch zusätzlich förderte.
Fazit: Ein rundum gelungener Sonderdienst mit starkem Teamgeist, wertvollen Aha-Effekten und viel Freude an der Ausbildung.
Jannik Stiller, Pressesprecher der Feuerwehr Wildeshausen, betont die Bedeutung solcher Übungen: „Der Umgang mit der Motorkettensäge erfordert ein hohes Maß an Konzentration und Fachwissen. Bereits kleine Fehler können dazu führen, dass die Säge unkontrolliert reagiert und schwere Verletzungen verursacht. In diesem Sonderdienst wurden die entscheidenden Grundlagen vermittelt und gefestigt, damit unsere Einsatzkräfte bei zukünftigen Sturm- und Unwettereinsätzen sicher und professionell handeln können.“

